Nicht ohne einen Anflug von Selbstironie fragen viele Menschen oftmals mit einem leichten Augenzwinkern, warum denn am Ende des Monats noch so viel Geld übrig sei. Damit beschreiben sie den Zustand knapper Kassen, obwohl die nächste Gehaltszahlung noch eine ganze Weile auf sich warten lassen wird. Was mit einem lockeren Scherz spielerisch aufgegriffen wird, verkörpert jedoch für viele Menschen durchaus ein ernstes Problem. Wenn die finanziellen Einkünfte mit unerfreulicher Regelmäßigkeit stets schneller ausgegeben als neu erwirtschaftet sind, ist es an der Zeit, die Ursachen hierfür zu hinterfragen und nach Möglichkeit abzustellen. Viele Menschen sind dann in hohem Maß erstaunt, wenn sie feststellen, dass der Teufel eher im Kleinteil steckt und die größten Ausgaben nicht für Luxusgüter, sondern in der Summe für alltägliche Ausgaben im Haushalt erfolgen. Denn die für den täglichen Gebrauch notwendigen Waren werden zwangsläufig in einem sehr großen Umfang und mit starker Regelmäßigkeit gekauft und konsumiert; schließlich lebt der Mensch mitnichten von Luft und Liebe alleine. So groß, wie die Ausgaben für den Bedarf des Haushaltes sind, so groß sind jedoch auf der anderen Seite erfreulicherweise auch die diesbezüglichen Einsparpotentiale, die mit einem wirtschaftlichen Haushalten verbunden sind.

Insoweit lohnt es sich ohne Frage, ein Haushaltsbuch zu führen, um die Ausgaben zu systematisieren und sich über sie einen fundierten Überblick zu verschaffen. Auf der Basis der hierdurch gewonnen Erkenntnisse lassen sich dann bestimmte, eher überflüssige Kostenpunkte identifizieren und über kostengünstigere Alternativen nachdenken. Grundsätzlich ist es sowohl denkbar, ein solches Haushaltsbuch traditionell per Hand zu führen als auch, sich eines Software-Programms zu bedienen. Greift man auf die klassischere, manuelle Methode zurück, so ist man gut damit beraten, sich auch tatsächlich ein Buch anzuschaffen und nicht etwa auf eine Ansammlung von diversen Zetteln zu setzen. Wählt man also z.B. ein leeres, weißes Büchlein aus, so hat man sich in einem ersten, aber sehr wichtigen Schritt um eine hinreichende Systematisierung der vor einem liegenden Blätter zu bemühen. Dies kann z.B. dadurch geschehen, indem nach Waren und Posten kategorisiert wird und z.B. die festen Speisen vor den flüssigen Speisen auflistet. Ebenso kommt eine Klassifizierung nach Preisen in Frage, indem z.B. die teuren Artikel stets vor den günstigeren aufgeführt werden. Wichtig ist in jedem Fall, eine wie auch immer beschaffene Strukturierung mit dem Partner und sonstigen im Haushalt lebenden Personen genau abzusprechen. Somit wird die Gefahr gebannt, dass jeder nach seinem Gutdünken die Beschriftungen im Buch vornimmt und dadurch eher Chaos als eine brauchbare Übersicht entsteht.

Entscheidet man sich hingegen für das Software-Pendant, so sind einem diesbezügliche Überlegungen weitgehend abgenommen. Hier gibt das Programm die Systematik vor, innerhalb derer sich der Nutzer bewegt. Dies stellt bereits einen erheblichen Vorteil eines auf Software basierenden Haushaltsbuches gegenüber der klassischen, per Hand geführten Variante dar. Ferner kann es nicht verlegt werden, denn auch in einem weniger penibel aufgeräumten Haushalt wird doch zumindest der PC oder der Laptop nicht unter das Sofa rutschen oder vom Hund versteckt werden. Somit weiß jedes Haushaltsmitglied genau, wo der Anlaufpunkt im Fall neuer Eintragungen zu finden ist. Überdies weist ein elektronisches Haushaltsbuch erheblich gesteigerte Funktionen gegenüber der Papiervariante auf. Es lassen sich bspw. gezielt die Ausgaben für ein bestimmtes Produkt darstellen und aus der Summe Rückschlüsse auf die künftige Gestaltung der Einkaufslisten ziehen.

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Derzeit kursiert wieder die Angst vor einer globalen Rezession und die Euroländer haben schwer mit der Schuldenkrise zu kämpfen. Viele Anleger stellen sich derzeit die Frage, welche Anlagen denn überhaupt noch sicher sind. Wir haben für Sie die wichtigsten Anlageformen herausgesucht und nach ihren Risiken und Chancen bewertet.

Gold

Der Goldpreis kennt seit einigen Monaten nur noch einen Weg: nach oben. Mehr und mehr Anleger flüchten sich in physisches Gold. Der Goldkauf hat allerdings einen entscheidenden Nachteil: Es gibt für physisches Gold keine Zinsen, der Wert richtet sich allein nach dem Marktwert und dieser war auch in der Vergangenheit stark schwankungsfreudig. Daher macht eine Anlage nur in Gold keinen Sinn, es kann aber im Rahmen der Risikodiversifizierung durchaus mit einem geringen Prozentsatz dem Depot beigemischt werden. Alternativ bieten sich Investments in Aktien oder Zertifikate von Unternehmen an, die Gold fördern, da diese in der Regel immer von steigenden Goldpreisen profitieren.

Immobilien

Im Gegensatz zu Aktien bieten Immobilien echte Sachwerte und damit einen gewissen Schutz vor Inflation. Allerdings ist nicht jede Immobilie auch als Wertanlage geeignet. Entscheidend ist vor allem ein Kriterium: Die Lage der Immobilie muss stimmen, nur dann wird der Wert auch längerfristig stabil bleiben oder sogar steigen. Eine Immobilie ist zur Sicherung des eigenen Kapitals aber auf jeden Fall geeignet, wenn Sie in dem Gebäude wohnen wollen, da sich auch Immobilien in nicht so günstigen Lagen rentieren, wenn Sie dort mietfrei leben können.

Tagesgeld

Tagesgeld bietet derzeit nur recht moderate Zinsen, die Spitzenanbieter liegen im Schnitt bei 2 % Zinsen, allerdings sind die Einlagen durch die deutsche Einlagensicherung geschützt. Tagesgeld eignet sich daher vor allem als kurzfristige Anlage, mit der die derzeitige Unsicherheit auf dem Markt überbrückt werden kann. Längerfristig liegen die Zinsen aber unter dem derzeitigen Inflationswert, sodass Sie bei einem reinen Investment in Tagesgeld auf Dauer Geld verlieren werden.

Bundesanleihen / Bundeswertpapiere

Bundesanleihen und andere Bundeswertpapiere gehören zu den sichersten Geldanlagen überhaupt. Die Bundesrepublik Deutschland haftet dabei für die Rückzahlung des Kapitals. Diese hohe Sicherheit schlägt sich aber in vergleichsweise geringen Zinsen nieder. Je nach Anlagezeitraum liegen die Zinsen sogar unter dem Wert für normale Tagesgeldzinsen. Dennoch ist es sinnvoll, in unsicheren Finanzzeiten einen gewissen Anteil des gesamten Kapitals in Bundesanleihen zu investieren, um das Kapital zu sichern.

Fremdwährungen

Bei einer Anlage in Fremdwährungen tauschen Sie Kapital in eine andere Währung um, das auf einem speziellen Konto verbleibt. Das Guthaben wird verzinst und darüber hinaus können Sie von steigenden Wechselkursen profitieren. Die Anlage in Fremdwährungen birgt allerdings auch nicht unerhebliche Risiken. Wenn der Kurs gegenüber dem Euro fällt, verlieren Sie Teile Ihres eingesetzten Kapitals, außerdem unterliegen nur Geldanlagen in Euro oder in Währungen der Europäischen Union der Einlagensicherung. Grundsätzlich gilt: je höher die angebotenen Zinsen, desto höher auch das Risiko, das Sie tragen müssen. Defensive Anleger lassen die Finger von der Anlage in Fremdwährungen.

Aktien

Einzelne Aktien sind im Moment nicht unbedingt zu empfehlen. Auf den hoch volatilen Märkten zeichnet sich noch keine Entspannung ab. Als Privatanlieger ist eine Investition in Aktien-Fonds derzeit sinnvoller. Diese unterliegen zwar auch den Schwankungen auf dem Aktienmarkt, investieren aber selbst in die Aktien von vielen verschiedenen Unternehmen. Bei der kontinuierlichen Anlage innerhalb eines Sparplans können Sie die Risiken weiter minimieren, wenn die Aktienkurse fallen, wird in der Regel auch der Fond günstiger und Sie können neue Anteile für einen geringeren Preis erwerben. So profitieren Sie bei späteren Kursanstiegen von dem günstigen Einstiegspreis. In einzelne Werte sollten Sie derzeit nur investieren, wenn Sie von dem langfristigen Erfolg des Unternehmens überzeugt sind und auch das Geschäftsmodell verstehen. Für eine längerfristige Anlage ist der Einstiegszeitpunkt nun relativ günstig.

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