Günstige Baufinanzierung mit und ohne Eigenkapital

Wer aufgrund seines Einkommens in der Lage ist, Wohneigentum zu erwerben, wird sich vor Abschluss des Kaufvertrages mit seiner Bank zusammen setzen, um die Finanzierung der Immobilie zu regeln.
Eine gute Baufinanzierung zeichnet sich dadurch aus, dass die zu finanzierende Bank die Kreditverträge auf die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse des Immobilienerwerbers abstellt. Dazu gehört auch, dass sie auch Kredite z.B. der staatlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau mit einfließen lässt.
Diese zeichnen sich einerseits durch günstige Zinsen aus; andererseits können sie auf Antrag auch für einige Jahre tilgungsfrei gestellt werden, was gerade zu Beginn einer Immobilienfinanzierung für den Kreditnehmer eine gewisse Entlastung bedeutet.
Grundsätzlich wird eine Baufinanzierung über einen langen Zeitraum – mitunter 30 Jahre – berechnet; die Zinsfestschreibung endet jedoch spätestens nach 10 Jahren, sodass jeder Kreditnehmer das Recht hat, einen anderen Kreditgeber für die Anschlussfinanzierung zu wählen.

Aber auch Kredite mit kooperierenden Banken ohne Filialnetz kann der Kreditnehmer bekommen. Meist sind diese etwas günstiger, wenngleich die Kreditinstitute schon sehen, dass solche Kredite und Darlehen der KfW nur einen Teil des gesamten Finanzierungsvolumens ausmachen, damit auch eigene Gelder eingesetzt werden.

Durch die unterschiedliche Zusammensetzung der Kreditverträge ist es dem Immobilienerwerber möglich, bei der Höhe der monatlichen Raten zu sparen. Der günstigste “Kredit” ist aber immer noch das Eigenkapital.
In der Regel erwarten die Kreditinstitute, dass der Immobilienerwerber 15 bis 20 % der Finanzierungssumme an Eigenkapital aufbringt. Das müssen nicht unbedingt Barmittel sein. Auch eigene handwerkliche Leistungen an der Immobilie können ebenso als Eigenkapital gewertet werden wie bereits angesparte Bausparverträge, die in der Darlehensphase u.a. mit den vermögenswirksamen Leistungen und der Wohnungsbauprämie getilgt werden.

Ist kein Eigenkapital vorhanden, werden Immobilien durch die Banken auch zu 100 % finanziert was für den Erwerber zur Folge hat, dass er zwar Besitzer einer Immobilie ist, die notwendigen Kredite jedoch teurer werden, da die Banken einen sogenannten “Risikozuschlag” erheben.

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