Oh, du sparsame: Wie Sie günstig durch die Weihnachtszeit kommen

Viele jammern jedes Jahr wieder, dass Weihnachten Ihnen den letzten Groschen aus der Tasche zieht. Andere sparen das ganze Jahr über, um sich teure Geschenke, exquisite Köstlichkeiten und stimmungsvolle Dekoration leisten zu können.

Dabei muss die Weihnachtszeit überhaupt nicht kostspielig werden, selbst wenn man auf nichts verzichten will.
Wir verraten Ihnen, wie Sie während der Festtage möglichst viel aus Ihrem Geld machen.

Der Weihnachtsbaum

weihnachtsgeschenk

© Ruth Rudolph/pixelio.de

Zugegeben, Weihnachtsbäume sind in der Regel wirklich teuer. Aber es geht auch anders. Viele Forstbetriebe bieten an, dass man sie sich selbst schlägt. Das spart Arbeitskraft und senkt damit den Endpreis des Baumes. Manche Forstbetriebe bieten auch sehr günstige Tannen an, die als Abfallprodukte beim Roden übrig geblieben sind. Mit den gelben Seiten bewaffnet kann man etwas herumtelefonieren und vorher schon ausloten, wer was und wo anbietet.
Eine andere Möglichkeit sind die Bäume, die auf manchen Weihnachtsmärkten als Dekoration aufgestellt werden. Wenn der Markt schließt kann man freundlich fragen, ob man sich einen von diesen mitnehmen darf. In den meisten Fällen wird man froh über Abnehmer sein. Das sind vielleicht die schönsten Bäume, aber dafür wären sie komplett kostenlos.
Als letzte Möglichkeit bleibt immer noch der Klassiker: Mittags oder nachmittags am 24. alle Verkaufsstellen ablaufen und kräftig handeln. Die Verkäufer geben ihre Bäume lieber günstig ab, als sie anderweitig aufwändig zu entsorgen.

Geschenke

likör

selbst gemacht und lecker: Likör - © Marianne Hauk/pixelio.de

Gehören Sie zu den Last-Minute-Käufern, die sich erst die nächsten Tage auf die Suche nach einem passenden Geschenk machen wollen? Wir empfehlen da Schnäppchen- und Restpostenmärkte (z.B. Kik, 1-Euro-Shops oder Thomas Philipps) Diese haben zwar ein Ramsch-Image, bei vielen Produkten aber zu Unrecht. Besonders Weihnachtskugeln, Kerzen und Geschenkverpackung ergattert man hier sehr günstig, teilweise schon ab 10 Cent.
Und auch hier findet man hin und wieder Marken oder kreative Aufmerksamkeiten. Teure Kaufhäuser garantieren keinesfalls Qualität oder Produkte, die nicht in China gefertigt wurden.

Immer gut ankommen werden auch selbstgemachte Geschenke. Das hört sich für manche sehr nach bunten Kindergartenbildern an, dabei gibt es so viele brauchbare Sachen, die man liebevoll selbst fertigen kann: Likör, Marmeladen, Pralinen, gebrannte und bedruckte CDs, Kekse, Weihnachtskarten, Fotoalben usw.
Diese Dinge sind nicht nur super originell, sondern auch noch preisgünstig.

Das Weihnachtsessen

hähnchen

Die günstiger Variante: Hähnchen - © pauline/pixelio.de

Enten sind in bestimmten Discountern nicht allzu teuer. Wer das Geld trotzdem nicht übrig hat, sparen oder spenden möchte, bekommt auch mit Abwandlungen ein Festessen hin. Rotkohl kauft man im Glas, eine braune Soße zaubert man mit einem Soßenbinder und statt der Ente kauft man tief gefrorene Hähnchenstücke, die im Backofen mit Äpfel und Rosinen zubereitet werden. Das Menü kann man mit einem Nachtisch, z.B. mit selbst gemachten Pudding und Konservenkirschen abrunden. Pro Person wären das dann nicht mehr, als zwei bis drei Euro.

Vergessen Sie nicht: Das Weihnachtsfest wird nicht schöner, nur weil man mehr Geld ausgegeben hat. Mit etwas Flexibilität, weniger Vorurteilen und vielleicht ein bisschen Abenteuerlust können Sie die Festtage mit allem drum und dran verbringen, ohne damit ein Loch in Ihren Geldbeutel zu reißen.

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