Darlehen im Vergleich

Wer eine Anschaffung tätigen möchte, dafür aber nicht genügend Kapital zurückgelegt hat, wird nicht umhin kommen, die Summe durch einen Kredit zu finanzieren. Lässt man z.B. den Kauf eines Autos oder anderer Sachgegenstände über einen sogenannten Verbraucherkredite laufen, für den mitunter recht hohe Zinsen zu zahlen sind, so läuft die Finanzierung einer Immobilie meist über ein Darlehen.
Das bekannteste Darlehen ist dabei das Bauspardarlehen. Fast jeder, der in jungen Jahren zu Beginn der Lehre ein Girokonto eröffnet hat, wird zeitgleich auch einen Bausparvertrag abschließen, in denen die vermögenswirksamen Leistungen eingezahlt werden. Plant man dann den Erwerb einer Immobilie, so kann das Bauspardarlehen abgerufen werden vorausgesetzt, der Vertrag ist zur Hälfte angespart. Der große Vorteil bei einem Bausparvertrag ist zudem, dass bereits bei Vertragsabschluss die Zinsen fest vereinbart werden, die für das Darlehen dann Gültigkeit haben. In der Regel sind die Zinsen sehr günstig, was den Bausparvertrag damit auch attraktiv macht.

Denn bei einem „normalen“ Darlehen richtet sich die Höhe der Zinsen nach dem Leitzins der EZB. Diese liegen wegen der allgemeinen Krise am Finanzmarkt und in der Wirtschaft im Augenblick recht niedrig, sodass sich jeder, der in der nächsten Zeit den Erwerb einer Immobilie plant, die günstigen Zinsen für ein Darlehen sichern sollte.
Diese sogenannten Forward-Darlehen sichern damit einen Zinssatz für die Zukunft und können maximal 36 Monate vor Inanspruchnahme des Geldes beantragt werden.

Die am häufigsten bei einer Immobilienfinanzierung abgeschlossenen Darlehen sind Annuitäten- bzw. Tilgungsdarlehen. Bleibt bei diesem die Tilgung während der Laufzeit konstant mit der Folge, dass die Raten niedriger werden, weil sich die Restschuld entsprechend verringert, so ist die Rate beim Annuitätendarlehen immer gleich hoch, wobei sich der Zinsanteil immer mehr verringert.




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