Die Kunst mit meinem Geld auszukommen

Sie haben zu diesem Buch gegriffen, weil Sie aus Ihrem Geld mehr machen wollen. Gute Idee! In der Tat geht es hier nicht darum, wie Sie mehr „Geld machen“, sondern wie Sie „mehr aus Ihrem Geld machen“. Das ist ein wichtiger Unterschied.

Das sagt Hedwig Kellner, die Autorin von Die Kunst mit meinem Geld auszukommen in der Einleitung zu Ihrem Buch.

Sie schreibt nichts darüber, wie man in 5 Tagen 5000€ verdient oder mit risikoreichen Kapitalanlagen zum Millionär wird. Es geht auch nicht darum, wie man seine Schulden praktisch mit einem Fingerschnipsen los wird, wie Peter Zwegat das in Raus aus den Schulden immer so schön getan hat.

Nein, es sind 12 simple Grundregeln in Form von Sprichwörtern, die einfach zu verstehen und genauso einfach zu beherzigen sind:

  1. Wohlstand fängt mit Sparen an
  2. Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert
  3. Spare in der Zeit, so hast du in der Not
  4. Reiche Tanten können lange leben
  5. Liebe kann man nicht kaufen
  6. Mit Verwandten soll man Kaffee trinken, aber keine Geschäfte machen
  7. Bei Geld hört die Freundschaft auf
  8. Borgen bringt Sorgen
  9. Es ist viel zu teuer billig einzukaufen
  10. Armut ist den Reichen niemals peinlich
  11. Was nichts kostet, ist auch nichts wert
  12. Wer hat, dem wird gegeben werden

Die Autorin nimmt einen an die Hand und stellt eingehende Fragen, die den Leser zwingen sich mit seinem (eventuell) fehlerhaften Umgang mit Geld auseinanderzusetzen.
Eigentlich geht es nur darum zu begreifen, dass Geld sparen und anhäufen nur dann möglich ist, wenn wir uns nicht auf andere verlassen, unser Geld nicht einsetzen, um etwas zu kaufen, was gar nicht käuflich ist (etwa Ansehen durch einen neuen Pkw) und wenn wir auf Kleinigkeiten verzichten können.
Denn das große Ganze entsteht nur aus einer Vielzahl von klitzekleinen Schritten – und zwar unabhängig vom Einkommen.

Am Ende des Buches findet man hilfreiche Formulare zur Budgetverteilung, Planung des finanziellen Ziels, zum Schuldenabbau, und Aufbau von Sparpolster- und Zielkapital.
Denn schriftlich planen ist nicht nur effizient, es kann auch eine Menge Spaß machen.

Für alle, denen das Geld durch die Finger gleitet, kann dieses Buch sicher eine sinnvolle Investition sein.




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