Ich möchte die Bank wechseln – so wird’s gemacht!

Zu hohe Kontoführungsgebühren, schlechter Service oder zu niedrige Dividenden sind gute Gründe, um die Hausbank zu wechseln. Schon nach einer kurzen Recherchezeit im Internet zeigt sich, dass es eine Vielzahl solcher Angebote gibt. Aber können diese langfristig halten, was sie versprechen oder handelt es sich dabei um Angebote, von denen auf Dauer nur die Bank profitiert? Nachdem die Lockangebote aussortiert worden sind, stellt sich noch eine weitere Frage: Wie funktioniert so ein Bankwechsel eigentlich?

Der Bankwechsel im Detail

Sobald das passende Angebot gefunden wurde, steht dem Wechsel nichts mehr im Weg. Um diesen zu vollziehen, sind einige Unterlagen nötig. Dazu gehört zum Beispiel der Arbeitsvertrag oder die Gehaltsabrechnung. Bei einem Wechsel müssen der neuen Bank sämtliche Unterlagen in Kopie zur Verfügung gestellt werden. Gibt es bei der Beantragung des Kontos keine Probleme, dann dauert es je nach Bank maximal zwei Wochen, bis die Bankkarte und der PIN-Code mit der Post zugestellt werden.

Zum Bankwechsel gehört aber nicht nur die Eröffnung eines neuen Kontos, sondern auch die Schließung des alten. Ganz wichtig ist es, daran zu denken, nicht sofort das alte Konto zu kündigen, wenn das neue schon eröffnet wurde, denn sonst kann das zu erheblichen Problemen wie Rückbuchungen führen. Am besten eignet sich eine Übergangsfrist von zwei bis drei Monaten, um den reibungslosen Übergang zu garantieren. Innerhalb dieser Frist sollten alle regelmäßigen Transaktionen wie der Gehaltseingang oder die Überweisung der Miete auf die neue Bankverbindung umgestellt werden. Gerade in der heutigen Zeit kann es schnell mal passieren, dass eine wichtige Transaktion übersehen wird. Der Übergangszeitraum hilft nicht nur dabei, den reibungslosen Ablauf aller notwendigen Transaktionen zu garantieren, sondern zeigt auch, ob noch Geld auf das alte Konto überwiesen oder abgebucht wird. Wichtig ist außerdem, dass während der Übergangszeit etwas Guthaben auf dem alten Konto vorhanden ist.

Wie die passende Bank finden

Es gibt zahllose Angebote von Online-, Direkt- und Privatbanken. Wer soll da den Überblick behalten? Umso wichtiger ist es, Angebote zu finden, die den persönlichen Bedürfnissen entsprechen. Dazu gehört vor allem die Frage: Was für eine Bank suche ich? Ist mir wichtig, dass diese möglichst günstig ist und rund um die Uhr verfügbar oder lege ich Wert auf den direkten Kontakt zu meinem Berater in einer Bankfiliale, um mich informieren und beraten zu lassen? Ist mir wichtig, einen günstigen Kredit erhalten zu können oder suche ich nach rentablen Anlagemöglichkeiten? Wer sich diese Fragen stellt, wird schon nach kurzer Zeit die Angebote der Banken erheblich eingrenzen können.




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