Tagesgeld in der Schweiz anlegen

Jeder spricht wegen der weltweiten Finanzkrise davon, dass Sparer ihr Geld künftig sicher anlegen sollen und von hochspekulativen Anlagen abzusehen ist, da diese unkontrollierbar sind und am Ende zudem meist ein Verlustgeschäft zu erwarten ist. So raten die Banken ihren Kunden als Geldanlage entweder die Eröffnung eines Festgeldkontos oder für kurzfristige Anlagen ein Tagesgeldkonto. Im Zuge der Globalisierung lohnt es sich jedoch, auch über den deutschen Bankentellerrand hinauszuschauen und nach Tagesgeld im Ausland Ausschau zu halten. Dafür bietet sich die Schweiz an, gilt die dortige Währung doch ähnlich wie der Euro als sehr stabil, sodass man keine großen Kursschwankungen zu befürchten hat. Der Wechselkurs liegt derzeit bei 1:1,5 zugunsten des Euro.

Vergleicht man die Anbieter von Tagesgeld in Deutschland mit denen in der Schweiz, so lassen sich keine gravierenden Differenzen beim Zinssatz erkennen. Je nach Anbieter erhält der Anleger für sein Tagesgeld Zinsen zwischen 4 und 6 %.

Zu beachten bei einem Tagesgeld in der Schweiz ist aber, dass die dortigen Kreditinstitute alle eine Mindesteinlage voraussetzen. Diese beträgt 1000000 Schweizer Franken, was umgerechnet in etwa 63000 Euro entspricht. Es gibt aber auch Banken in der Schweiz, bei denen ist die Eröffnung eines Tagesgeld-Kontos erst ab einer Summe von 500000 Schweizer Franken (ca. 316000 €) möglich. Hier kann der Anleger dann entscheiden, ob er sein Geld in Euro, Schweizer Franken oder sogar in US-Dollar anlegen möchte. Anhand dieser Summen wird ein „Normalverdiener“ wohl kaum sein Geld dort auf einem Konto für Tagesgeld, was in der Schweiz übrigens Privatkonto heißt, anlegen. Zudem muss beachtet werden, dass aufgrund der Zinsdifferenz zwischen Franken und Euro eine Verrechnungssteuer von 35 % auf die Gewinne bei Geldwechseln in der Schweiz fällig wird.




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