Wie man sich nachhaltig von seinen Schulden befreit

Wer einmal Schulden gemacht hat, muss dafür nicht sein ganzes Leben büßen und er muss nicht unterhalb der Armutsgrenze leben. Auch wenn Einkommen vorhanden ist, kann man Schulden innerhalb weniger Jahre begleichen, ohne die volle Summe zu zahlen – und das unter Umständen auch ohne Privatinsolvenz.

Peter Zwegat zeigt jeden Mittwoch bei Raus aus den Schulden wie es geht.
Viele Menschen winken ab, wenn sie sehen, dass den Schuldner in dieser Sendung reihenweise Verbindlichkeiten erlassen werden. Sie meinen das gäbe es nur im Fernsehen und hätte mit der Realität wenig zu tun.
Falsch gedacht!

Die Schuldnerberatung

Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihre Finanzsituation nicht selbst geregelt bekommen und jede Rate, die Sie begleichen können, nur ein Tropfen auf dem heißen Stein ist, dann sollten Sie schleunigst an einen Schuldnerberater wenden.
Dieser ist nicht dazu da, um Ihnen die genaue Höhe Ihrer Verbindlichkeiten zu nennen oder Ihnen ihre Fehler aufzuzeigen, sondern tatsächlich, um für Sie Geld einzusparen und in Ihrem Namen Vergleiche auszuhandeln.

Die größte Angst von Unternehmen sind Privatinsolvenzen ihrer Kunden. In diesem Fall werden sie nur einen minimalen Teil ihrer Gesamtkosten erstattet bekommen; ist der Verbraucher Geringverdiener und liegt unter der pfändungsfreien Grenze, gehen sie sogar ganz leer aus.
Ein Schuldnerberater führt den Gläubigern genau diese Szenarien vor Augen, und versucht sie davon zu überzeugen, die Gesamtforderung zu minimieren, oder gesonderte, für Sie tragbare Ratenzahlungen zu vereinbaren.

Beratung mit staatlicher Anerkennung

Ihm geht es nicht um seinen Gewinn, wenn er hilft, denn er berät kostenlos. Peter Zwegat ist kein privater Schuldnerberater. Er hat die staatliche Anerkennung.

Diese Erklärung zu Beginn jeder Folge von Raus aus den Schulden kann irreleitend sein.
Zwar ist es wichtig eine Beratungsstelle mit staatlicher Anerkennung aufzusuchen, insbesondere dann, wenn die Privatinsolvenz droht, eine kostenlose Beratung ist jedoch nur bedingt empfehlenswert.
Diese erhält man fast nur noch bei karitativen Einrichtungen, wie beim Diakonischen Werk, der Arbeiterwohlfahrt, Caritas oder dem Roten Kreuz. Der Nachteil bei diesen Angeboten ist, dass man aufgrund der großen Nachfrage kaum kurzfristige Termine bekommt, und auf keine intensive Beratung hoffen darf.

Dass Sie eine Selbstbeteiligung oder gar den gesamten Stundensatz eines Schuldnerberaters zahlen müssen, ist kein Zeichen für eine unseriöse Arbeitsweise, es ist durch Einstellung kommunaler Zuschüsse mittlerweile leider die Regel.
Dadurch, dass ein kompetenter Berater aber viele Unternehmen dazu bringen kann, Ihnen einen Großteil Ihrer Schulden zu erlassen, fällt sein eigenes Honorar je nach Schuldenhöhe kaum ins Gewicht. Es ist in etwa vergleichbar mit dem Steuerberater, dessen Gebühren man später von der Steuer absetzen kann.

Hat ihr Berater ein eigenes Büro mit Festnetzanschluss (kein Postfach und Handynummer), macht er, im Gegensatz zu Peter Zwegat, keine Hausbesuche, bietet er auch Rechtsberatung an, ist seine Werbung nicht reißerisch und vielversprechend, und werden anfallende Kosten direkt vertraglich festgehalten, dann können Sie sich seiner Seriosität sicher sein.

Um Zeit und Geld zu sparen, stellen Sie sicher, dass Ihre Unterlagen vollständig und geordnet sind, öffnen Sie jeden Brief und jede Mahnung und fragen Sie zur Not direkt bei Unternehmen nach, wenn Sie die Übersicht über die Schuldenhöhe verloren haben.

Aber den Gang zur Beratung sparen, weil man Angst vor den Kosten hat, oder sich unwohl dabei fühlen könnte, ist sicherlich der falsche Weg.
Peinlichkeit und Scham gehen irgendwann vorbei, aus einem Schuldenteufelskreis kommt man ohne Hilfe aber nicht raus.
Im Gegenteil: Mahnungen, Inkassoverfahren, Gerichtsvollzieher – man verliert wertvolles Geld, ohne dass der eigentliche Schuldenberg abgetragen wird.




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