Zinslose Kredite von der Arbeitsagentur

Häufig bemängeln Arbeitslose die fehlende Möglichkeit Darlehen zu beziehen. Von Seiten der Banken und Förderer ist dies verständlich: niemand verleiht gern Geld ohne Sicherheiten.

Das bedeutet aber nicht, dass man zwangsläufig im Stich gelassen wird, wenn ein Bedarf besteht. Denn was viele nicht wissen: Auch die Arbeitsagentur vergibt Kredite. Und das beste daran ist, dass diese zinslos sind.
Der Nachteil, wenn man es denn Nachteil nennen will, ist, dass bestimmte Vorraussetzungen gegeben sein müssen.

Das Notdarlehen

Das Notdarlehen kann an Bedürftige vergeben werden, die ohne eigenes Verschulden in eine Zwangslage geraten sind. Damit sind keine finanziellen Engpässe gemeint, die aus mangelnder Sparsamkeit entstanden sind, sondern Notsituationen, die von außen an einem herangetragen worden sind.
Das können kostspielige Reparaturen sein oder auch die Neuanschaffung von wichtigen Geräten wie Waschmaschine oder Kühlschrank.
Die Rückzahlung wird flexibel in kleinen, zumutbaren Raten geregelt.

Das Überbrückungsdarlehen

Das Überbrückungsdarlehen wird ehemals Arbeitslosen bewilligt, die einen neuen Job antreten. Vom ersten Arbeitstag bis hin zum ersten Gehalt vergehen oftmals mehrere Wochen. Um in dieser Zeit trotzdem den Lebensunterhalt zu sichern, kann die Arbeitagentur eine Überbrückungsbeihilfe bewilligen. Auszahlungen bis zu 80% des zukünftigen Bruttogehalts sind möglich. Die Rückzahlung erstreckt sich über sechs Monate.
Darüber hinaus leistet die Arbeitsagentur auch Beihilfen, um den Start in den neuen Job komplikationslos zu ermöglichen – etwa für notwendige Umzüge, neue Arbeitsbekleidung oder Fahrtkosten.

Ein Anspruch auf Darlehen besteht nicht immer und wird von Fall zu Fall individuell überprüft. Wichtig ist aber, dass die Berater darauf angesprochen werden, denn leider ist es oftmals so, dass einem bewusst nicht alle Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung aufgezeigt werden.




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